Bergwanderung zur Neuen Fürther Hütte
1000 Punkte Bergwanderung Neue Fürther Hütte am 29./30 Juli 2006
Hier der verteilte Originaltext der Tourenbeschreibung
1. Tag
Wir fahren über Kufstein,den Paß Thurn und über Mittersill bis nach Hollersbach im Salzachtal.806 m Dort werden wir die Wanderung beginnen. Den ersten Teil der Tour bis zur Edelweißhütte (2 Std.Fußmarsch auf einem Fahrweg) können wir uns durch die Fahrt mit dem Taxi sparen. (Extrakosten ca 8 ~ pro Person) Ab der Edelweißhütte 1219 m beginnt dann der eigentliche Aufstieg von ca 3,5 Stunden Gehzeit zur Hütte 2201 m .Unterwegs bietet sich auch noch die Möglichkeit den Rucksack per Lastenlift zur Hütte bringen zu lassen. . Für diejenigen, denen der Aufstieg noch zu wenig Anstrengung war gibt es dann noch eine Gipfelbesteigung -den Larmkogel mit 3022 m -Gehzeit einfach ca 2 Std. Alle anderen können sich am Kratzenbergsee nahe der Hütte fur den 2. Tag erholen. Natürlich ist ein unterhaltsamer Abend auf der Hütte Teil der Tour.
Wenn ihr auf die Bildchen klickt kommt ihr zur entsprechenden Bildern Bilder Neue Fürther Hütte
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2. Tag:
Der wird etwas anstrengender. Nach dem Frühstück wollen wir die Hütte zum Aufstieg zumSandebentörl 2753 m verlassen. Mark .916 Wir folgen von dort in westlicher Richtung auf dem Fürther Weg dieser Markierung bis wir auf den Weg 917 treffen. Dann noch etwas weiter bis zum Talgrund ca 2400 m.Nun geht es ostwärts Richtung Salzplatten und dann über die Variante 02 zum Fahrweg imInnergschlöß. Diesem Fahrweg folgend erreichen wir nach ca 6 Stunden reiner Gehzeit den Parkplatz amMatreier Tauernhaus 1511 m.Dort ist vorgesehen, dass der Bus auf uns wartet. Für alle, denen diese nicht ganz einfache und auch ausgedehnte Tour zu anstregend erscheint, gibt es die Möglichkeit von der Hütte wieder nach Hollersbach abzusteigen. Der Bus wird dort zunächst warten.
Allen Teilnehmern viel Freude an unserer Wanderung und ein gutes Gelingen Berg-Heil
Euer Egon
Bericht:
Nach 4 Wochen Hochsommer mit Rekordtemperaturen machte ausgerechnet am Samstag die Sonne schlapp. So sind wir in Hollersbach im Regen angekommen, der uns auch prompt bis zur Hütte treu blieb. Ohne Ausnahme haben wir die Taxis bis zum Straßenende an der Hüttenseilbahn benutzt und unsere Rucksäcke waren schon lange vor uns in der Hütte. Die Kühlung von oben hatte aber auch ihr Gutes: Alle haben den Anstieg gut geschafft und so waren wir schon um 15:00 Uhr an unserem Tagesziel. Nur Wenige haben die Hütte dann in Regenpausen kurz verlassen um die Wassertemperatur des Kratzenbergsees zu testen (14-16°) Das reichliche Abendessen, manch guter Tropfen und auch die Musik haben uns die Stunden verkürzt. Nachts gab es noch einige heftige Regengüsse, so dass wir den Sonntag mit gekräuselter Stirn entgegen blickten. 14 wagten dann die recht anspruchsvolle Tour über das Sandebentörl und wurden mit herrlichen Ausblicken auf das Großvenediger-Panorama und viel Sonnenschein belohnt. Das machte die oft beschwerliche Wegführung über viele Blöcke und ein paar Schneefelder vergessen. Alle anderen sind den Hinweg wieder abgestiegen - allerdings ohne Regen und mit zunehmend besserer Sicht. Um 11:00 Uhr gings dann mit dem Bus durch den Felbertauerntunnel zum Matreier Tauernhaus. Dort war noch viel Zeit zum Essen, Trinken und Wandern am Gschloßbach entlang.und endlich wurden auch die Törlbezwinger gegen 15:00Uhr freundlich begrüßt.Um 16:00 Uhr machte sich Georg mit Bus und gut aufgelgter Mannschaft auf den Heimweg. Ankunft in Erlangen 22:00 Uhr